IG Arheilger Bürger

DE 25.10.2000

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IGAB forciert die Diskussion zur Umgestaltung der Frankfurter Landstraße


Ist die Verlängerung der Straßenbahn bis zum Arheilger Ortsausgang bereits beschlossenen Sache? 

Welche Kosten kommen auf die Anlieger beim Umbau der Frankfurter Landstraße zu? 

Diese Fragen belebten die Diskussionen auf der gut besuchten Ausstellung der IGAB zur Umgestaltung der Frankfurter Landstraße am Samstag im Foyer des Löwen. Die Veranstaltung bewies erneut das große Interesse der Arheilger Bürgerinnen und Bürger an diesem Thema und die Notwendigkeit, seitens der Stadt möglichst bald die Anwohner und die Bevölkerung an ihren Plänen zur Umgestaltung der Frankfurter Landstraße zu beteiligen. Dies wurde sicher auch Oberbürgermeister Benz, Stadtrat Dr. Braun und den Stadtverordneten und Parteienvertretern deutlich, die ebenfalls anwesend waren und soweit es die Zeit zuließ Stellung nahmen. 

Die IGAB drängt mit solchen Aktionen auf eine umfassende Bürgerbeteiligung und wirbt außerdem für erste bauliche und ordnungspolitische Sofortmaßnahmen im Bereich der Frankfurter Landstraße. 

Ohne lange Vorbereitungszeit und mit nur geringen Kosten wäre es z.B. ganz schnell möglich, an den Verkehrsampeln dem Querungsverkehr mehr Zeit zu geben, die Ortsdurchfahrt als Tempo-30-Zone einzurichten, weitere Fußgängerfurten einzubauen und einen provisorischen Kreisverkehrs am Glockengartenweg anzulegen. Bereits dies würde merklich den Autoverkehr entschleunigen, die Verkehrssicherheit erhöhen und die Wohnsituation und die Geschäftsbedingungen entlang der Frankfurter Landstraße verbessern. 

In der Ausstellung wurden diese konkreten Vorschläge der IGAB anhand von Texten, Zeichnungen und einem Modell dargestellt und von dem IGAB-Vorsitzenden Dr. Richter und Herrn Bliesener und weiteren Mitgliedern der IGAB-Arbeitsgruppe erläutert. Die Vorstellungen fanden Zustimmung, aber auch Kritik und können aufgrund konkreter Änderungsvorschläge nun weiterentwickelt werden.

Als erste Sofortmaßnahmen schlägt die IGAB erneut die sofortige Umstellung der Phasen an den Ampelanlagen vor. Außerdem sollte zumindest im Abschnitt zwischen Fuchsstraße und Glockengartenweg eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden, um vor allem die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, das Überqueren der Straße zu erleichtern, die Lärm und Abgasentwicklung zu mindern und bei einem langsameren Verkehrsfluss auch einige Aufmerksamkeit auf die Angebote der Geschäfte zu lenken. Bei Tempo 30 könnte auf gesonderte Radwege verzichtet und so ggf. auch auf der Ostseite der Frankfurter Landstraße zwischen Fuchsstraße und Löwen das Parken ermöglicht werden.
Anhand der ausgestellten Pläne und des Modells wurde nachgewiesen, dass es möglich ist, nach Abbau der bestehenden Verkehrsinsel am Glockengartenweg innerhalb der öffentlichen Verkehrsfläche, ohne Inanspruchnahme bestehender Bürgersteige und Grünflächen und mit einem geringen Aufwand einen provisorischen Kreisverkehr einzurichten. Damit würde vor allem der von Norden einfließende Verkehr abgebremst und der Beginn der Tempo-30-Zone deutlich markiert.
Ebenfalls ohne erheblichen finanziellen Aufwand könnten, wie sie z.B. an der Böcklerstraße und am Kolpingweg bereits bestehend, weitere Mittelinseln in die Straße eingebaut werden, um z.B. am Fröbelweg, beiderseits der Einmündung der Römerstraße, südlich der Kreuzung Dürerstraße/ Holbeinstraße und zwischen Gehmerweg und Windausweg das Überqueren der Straße u.a. auch für Schulkinder zu erleichtern und abzusichern. 

Die IGAB hat ihre Vorstellungen, die auch Pläne zum künftigen Straßenquerschnitt der Frankfurter Landstraße bei einem zweigleisigen Straßenbahnausbau und zur Neugestaltung des sogenannten Schwanenecks (Kreuzung Weiterstädter Straße/Messeler Straße) enthalten, in einer Dokumentation zusammengestellt, die bei der Geschäftsstelle der IGAB im Meidnerweg 12 (Telefon 37 67 91, Fax: 37 74 45, Email: igab-darmstadt@t-online.de) angefordert werden kann.


Copyright@2012 by IGAB   Letzte Änderung am 26 Januar 2012 . Danke für Ihre Anregungen