IG Arheilger Bürger

Einwendung APo 3.5.07

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Neue Klage APo 27.2.08
Einwendung APo 3.5.07
Presse 27.2.06
Förderkreis FLK
Fluglärmbelastung
Raumordn.Verfahren

APo Artikel 3.5.2007: Einwendung gegen mehr Fluglärm

Bis 6.5.2007 konnten Sie Einwendungen abschicken.

HIER finden Sie ein Beispiel-Einwendungsschreiben, das Sie nach Ihren Wünschen anpassen konnten

Vor zwei Jahren haben Einwendungen dazu geführt, dass Fraport die Unterlagen für den Flughafenausbau überarbeiten musste. Aber auch die neuen Pläne sind mit Fehlern behaftet und prognostizieren eine noch größere Lärmbelastung für die unter den Flugrouten wohnenden Menschen, insbesondere auch für die in den nördlichen Darmstädter Stadtteilen. Heute fliegen durchschnittlich 160 Flugzeuge am Tag über diese Route. Dass es in den letzten Jahren nicht unbedingt lauter wurde, ist dem häufigen Nord- und Ostwind zu verdanken, der den Abflug nach Südosten für große Flugzeuge erschwert. Im Jahr 2020 sollen es aber 258 Überflüge sein, wobei kleinere Maschinen durch schwerere und damit lautere ersetzt werden sollen. In der ersten Nachtstunde, von 22-23 Uhr, wird alle zwei Minuten ein Überflug sein! So kommt es zu einer Lärmsituation, durch die langfristig die Gesundheit geschädigt wird. Aber nur bei wenigen Häusern möchte Fraport den Schallschutz für Schlafräume bezahlen. Tagsüber wird es bei uns lauter als heute in Raunheim oder Offenbach. Heute sind 28.000 Menschen diesem Lärm ausgesetzt, nach dem Flughafenausbau werden es in 13 Jahren 45.000 Menschen sein, zu diesen werden Einwohner Arheilgens und Wixhausens zählen.
Deshalb analysiert der Förderkreis „Fluglärmklage“ die Unterlagen für den Flughafenausbau, um entsprechende Einwendungen vorzubringen und auf die Fehler dieser Planung hinzuweisen.

So war ursprünglich im Mediationsverfahren angedacht, dass die größere Verlärmung tagsüber durch eine Reduktion der Flugbewegungen in den Abendstunden und einer Flugbeschränkung in der Nacht kompensiert wird. Das Gegenteil tritt auf der Route, die über Darmstadt führt, ein: die hohe Belastung tags endet mit einer besonders hohen Flugaktivität in den ersten Nachtstunden. Das Nachtflugverbot ist, so wie es von Fraport beantragt ist, rechtlich nicht haltbar und wird gegen den Willen der Fluggesellschaften nicht durchzusetzen sein.

Auch gehen die Lärmberechnungen für die Zukunft von einer geringeren Anzahl von Flugbewegungen aus, als die technische Kapazität des Flughafens es zulässt. Das ist gegen die Rechtsprechung. In dem Urteil zu der vom Förderkreis finanziell unterstützten Flugroutenklage verlangten die Richter, dass die Menschen über die völlige Ausnutzung der Start- und Landebahnen informiert sein sollten. Die Unterlagen geben aber dazu keine Auskunft.

Das Recht, Einwendungen zu erheben, hat jeder betroffene Bürger bis zum 7. Mai 2007. Wer schon heute Fluglärm wahrnimmt, wird in Zukunft viel stärker belastet werden. Unter der Internetadresse www.fluglaermklage.de steht eine Kurzfassung für eine Einwendung, die individuell verändert werden kann. Im Bioladen, Untere Mühlstraße in Arheilgen liegt dieser Text zum Mitnehmen bereit. Für diejenigen, die sich über das Thema Flughafenausbau informieren möchten, gibt es dort und in der Bezirksverwaltung Arheilgen auch eine kostenlose Broschüre. Diese ist im Internet unter www.flughafen-bi.de veröffentlicht: Der Titel:
Stoppt diesen Irrsinn– noch ist es möglich.

 

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Geschäftsstelle:  (06151) 376791

Der Link zu dem Ausbauvorhaben allgemein und umfassend:
http://www.zukunft-rhein-main.de

und zu den Kurzberichtserstattungsseiten der Zukunft-Rhein-Main zum
Erörterungstermin Flughafen:

http://www.zukunft-rhein-main.de/?show=sOIz

Mit RECHT gegen Fluglärm
IAGL: Institut zur Abwehr von Gesundheitsgefahren durch Lärm e.V.