IG Arheilger Bürger

Raumordn.Verfahren

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Neue Klage APo 27.2.08
Einwendung APo 3.5.07
Presse 27.2.06
Förderkreis FLK
Fluglärmbelastung
Raumordn.Verfahren

Pressemeldung APo 1.2.2002:

IGAB: Viele Arheilger lehnen Flughafenausbau ab

Der Vorstand der Interessengemeinschaft Arheilger Bürger hat in seiner letzten Sitzung die zusammen mit dem Förderkreis Fluglärmklage in Arheilgen durchgeführten Aktionen zum Raumordnungsverfahren für den Ausbau des Frankfurter Flughafens als sehr erfolgreich bewertet. Gleich zu Beginn des Raumordnungsverfahrens im Oktober hatten IGAB und Förderkreis einen Informationsstand in Arheilgen eingerichtet. Dort wurden anhand von Plänen, Tabellen, Graphiken und Texten das Vorhaben erläutert und die negativen Auswirkungen gerade auf den Darmstädter Norden dargestellt. Wie die Gespräche am Informationsstand und das Interesse an den zur Verfügung gestellten Informationsmaterialien zeigten, fühlten sich viele Bürgerinnen und Bürger sehr schlecht informiert, sowohl seitens der Stadt als auch gerade der Darmstädter Presse, die das Thema Flughafenausbau im Lokalteil tot schweig. Sowohl in Arheilgen, wie auch in Kranichstein, wo der Informationsstand an einem Samstag aufgestellt war, wurden viele motiviert, sich den Protesten gegen diesen Ausbau anzuschließen und von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch zu machen.

Großen Anklang fand auch die Veranstaltung am 23. November im Löwen, zu der Förderkreis und IGAB die Bürgerschaft eingeladen hatten. Mit einem Mix aus Information und Unterhaltung - Kabarettbeiträge der "Überflieger" und Songs von Ilse Sturmfels - wurde das ganze Spektrum der negativen Auswirkungen, die die Fluglärmbelastung bereits heute auf Gesundheit, Minderung der Lebensqualität und Wertverlusten an Gebäuden und Grundstücken haben, deutlich. Klar wurde auch, wie wichtig der Förderkreis Fluglärmklage ist, der die Kläger aus Arheilgen und Wixhausen unterstützt , die sich mit inzwischen eingereichten zwei Klagen gegen die Bündelung der Abflüge über dem Darmstädter Norden und gegen unzumutbare laute Flüge in der Nacht wenden. Umso unverständlicher ist das Anliegen von FRAPORT, diese Belastungen mit dem geplanten Ausbau noch zu steigern. Viele Gäste schlossen sich dieser Auffassung an und füllten die vorbereiteten Einwendungsschreiben aus.

Die IGAB hat noch bis in den Dezember hinein mit Berichten und Anzeigen in der Arheilger Post das Interesse an dem Raumordnungsverfahren wach gehalten und darauf hingewiesen, wie notwendig aber auch einfach es ist, sich rechtzeitig als Einwender einzubringen. Die der IGAB und dem Förderkreis überlassenen Einwendungsschreiben wurden am 3. Januar der Arheilger Bezirksverwaltung übergeben und sie kommen so auf dem Dienstweg über die Stadt an das Regierungspräsidium, zusätzlich zu dort den inzwischen eingegangenen 30000 Einsprüchen. Da viele Einwender ihre Briefe an den RP direkt gesandt haben, kann die IGAB keine konkrete Zahlen für Arheilgen nennen. 

Der Erfolg der Aktionen motiviert den IGAB-Vorstand, an diesem und anderen Themen wie Umgestaltung der Frankfurter Landstraße engagiert weiterzumachen. Der IGAB-Vorstand freut sich über Hinweise und Anregungen seitens der Bürgerschaft und lädt zu den grundsätzlich öffentlichen Vorstandssitzungen ein, die mit Ausnahme Mai und Juli 2002 am dritten Dienstag im Monat ab 20.00 Uhr im Goldnen Löwen stattfinden. Die Maisitzung ist ausnahmsweise bereits am 14.5. Informationen zur IGAB und IGAB-Arbeit gibt es über die IGAB-Geschäftsstelle Meidnerweg 12, Telefon 37 67 91, Telefax 37 74 45, Email: igab-darmstadt.@t-online.de sowie im Internet unter der Adresse www.igabweb.de.

18.01.2002


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