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FR 2.2.2009

Explosion
Verpuffung in der Waschanlage bei Merck
 

leer

In der Nacht zum Samstag ist es in einer Reinigungsanlage im Darmstädter Stammwerk des Chemie- und Pharmaunternehmens Merck zu einer Explosion gekommen. Vier Mitarbeiter, die sich im Gebäude aufhielten, blieben unverletzt, wurden aber zur Untersuchung ins städtische Klinikum gebracht. "Sie sind unterdessen wieder zuhause", berichtete Merck-Pressesprecher Gangolf Schrimpf am Samstagmittag.

Die Experten rätseln noch über die Unfallursache. Laut Schrimpf war es am frühen Morgen gegen 1:30 Uhr in einer Art "Waschanlage" für Lösungsmittelbehälter zu einer Verpuffung gekommen, als die rund tausend Liter fassenden, leeren Gebinde mit kaltem Wasser ausgespült wurden. "Eigentlich kann da nichts passieren", so der Merck-Sprecher. Die Anlage läuft im automatischen Betrieb. Die vier Mitarbeiter im Schichtdienst waren im Gebäude, nicht aber in unmittelbarer Nähe der Anlage. Eine Gefährdung habe weder für die Angestellten, noch die Anwohner bestanden, sagt Schrimpf. Die Werksfeuerwehr rückte aus, weil aus der Anlage Stichflammen schossen. Innerhalb kurzer Zeit waren die Flammen unter Kontrolle. Die Anlage wurde abgeschaltet.

Explosion hebt Tür aus Angeln

Durch den Druck der Explosion wurde eine Gebäudetür aus den Angeln gehoben. Wie hoch der Schaden an der Anlage selbst ist und welcher Schaden insgesamt entstanden ist, könne noch nicht beziffert werden, so der Konzern-Sprecher. Gangolf Schrimpf stuft den Vorfall vorläufig als nicht so gravierend ein. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.

In der jüngsten Firmengeschichte des Chemie- und Pharmakonzerns gab es einige schwere Unfälle auf dem Werksgelände. Vor fast genau einem Jahr war eine Mitarbeiterin ums Leben gekommen, als es in der Flüssigkristallproduktion zu einer Explosion kam. Der Schaden war hoch, die Produktion musste vorübergehend stillgelegt werden. Im Februar 2004 wurde ein Labormitarbeiter ebenfalls bei einer Explosion schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Im Oktober 1999 standen schwarze Rauchwolken über dem Firmenareal, als nach einer Verpuffung in einem Behälter mit Lösungsmitteln das Feuer auf das gesamte Produktionsgelände übergriff. Der Schaden lag in zweistelliger Millionenhöhe. Link.
 

 

Weiter lesen:

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Verpuffung und Explosion?

 


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