IG Arheilger Bürger

S-Bahnhof AP 2.3.06

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Ringbus Arheilgen AP 3.2.10
Ringbus Arheilgen AP 18.4.10
Tauchzentrum Einw.03/10
Tauchzentrum Einw.10/10
Widerspruch gg. Bau AP 13.6.07
S-Bahnhof AP 2.3.06
Plan A33
Flächennutzungsplan 3.7.2000

Artikel in der Arheilger Post am 2.3.2006:

Über die Möglichkeit den Vorplatz des Arheilger Bahnhofs durch eine Bebauung gegenüber dem S-Bahn-Haltepunkt aufzuwerten, wurde in letzter Zeit viel Kontroverses geschrieben. Dabei hat die CDU mit ihrem Programm nur eine alte Idee der IGAB aufgegriffen, die bereits entwickelt wurde, als der nunmehrige CDU-Stadtverordnete Wilhelm Kins bereits dem IGAB-Vorstand angehörte. Zu klären ist, was plant und tat die Stadt bisher und worum geht es bei dem Vorschlag:
Das derzeitige Bahnhofsumfeld ist eine Wüstenei und die immer wieder hinausgezögerte Neugestaltung ist fällig. Der Bebauungsplan A 25.1, der notwendig wurde, um die ursprünglich zwischen Weiterstädter Straße und B3-Umgehung geplante Autobrücke aufzugeben, ist bereits seit 13.05.2000 rechtswirksam. Dieser Plan sieht folgendes vor im Winkel zwischen S-Bahn-Haltepunkt (1) und Weiterstädter Straße (2):

  • eine Weiterführung der Straße „Am Brombeerberg“ (3) aus dem Blütenviertel heraus nach Norden mit Anbindung an die Weiterstädter Straße,
  • direkt vor dem Bahnsteig der S-Bahn einen kleinen Bahnhofsvorplatz (4) mit einer Haltestelle für A und AH Bus sowie mit einigen Parkplätzen, Fahrradabstellanlagen etc. und
  • auf der anderen Straßenseite eine neue Friedhofsfläche von ca. 20.000 qm (5) zur Erweiterung des Arheilger Friedhofs.



Der Arheilger Friedhof hat keinen Bezug zur S-Bahn und seine Erweiterung ist an diesem hochwertigen Standort städtebaulich nicht angebracht. Solche Flächen in direkter Nähe zur S-Bahn sollten vielmehr für Wohnungen genutzt werden, um kurze Wege sowohl zur S-Bahn als auch zum Bus und damit zum Ortskern zu ermöglichen. Darauf hatte die IGAB bereits bei der Aufstellung der Bebauungspläne hingewiesen. Diese Einwendungen blieben aber unbeachtet.
Wenn die Stadt die Friedhofserweiterung nach wie vor anstrebt, sollte zumindest für den unmittelbaren Bahnhofsbereich etwas getan werden. Dies wäre möglich, wenn gegenüber dem S-Bahnsteig ein kleines Baufeld (6) von ca. 80 mal 25 Meter (ca. 2.000 qm) für ein- oder zweigeschossige Bebauung ausgewiesen würde. Damit verblieben 90% der Friedhofserweiterungsfläche und die Entscheidung bliebe offen, wie es mit dem Friedhof weitergeht, wenn alle Flächen und Urnenwände belegt sind.

In der vorgeschlagenen Bauzeile könnten im Erdgeschoss kleine Läden des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Zeitungskiosk, Frisör, Blumen, Backwaren mit Cafe/Imbiss und im Obergeschoss Wohnungen für Ladeninhaber entstehen. Mit den Läden entstünde ein Angebot für Benutzer der S-Bahn und auch die Bewohner im Arheilger Westen würden von diesem kleinen wohnungsnahen Angebot profitieren. Die Bauzeile würde vor allem aber dazu beitragen, den Platzraum vor dem S-Bahn-Haltepunkt städtebaulich zu fassen und damit dem neuen Arheilger Bahnhofsvorplatz ein besseres Gesicht geben. Der Platz würde zudem zusätzlich belebt und insbesondere in der lichtarmen Tages- und Jahreszeit überschaubarer und damit sicherer, ein nicht unwesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Akzeptanz der S-Bahn als attraktives Nahverkehrsmittel.
Dass der Entwicklung einer kleinen Bauzeile am Bahnhof die hohe Fluglärmbelastung entgegensteht, ist kein planerisches Argument, wie aus einer Antwort der Stadt Darmstadt zum offengelegten Entwurf des Flächennutzungsplans hervorgeht: „Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird alle Möglichkeiten nutzen, eine Festschreibung unzumutbarer Lärmbeeinträchtigungen für die Bewohner der nördlichen Darmstädter Wohngebiete zu verhindern und eine Rücknahme des Siedlungsbeschränkungsbereichs zu bewirken.“
 


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