Deponie

Jährliche Überprüfung und Nachbesserungen nötig

In den 1970er Jahren wurde bekannt, dass Merck große Mengen Giftmüll in Form von Produktionsrückständen u.a Lindan zusammen mit Bauschutt (angefallen durch Bombardierungen im Krieg) ungesichert abgelagert hatte. Als der Umweltskandal publik wurde, versuchte die Firma noch über Jahre das Gefährdungspotenzial für Grundwasser und Landwirtschaft in der Öffentlichkeit als unwesentlich darzustellen.

Es dauerte noch Jahre bis verschärfte Umweltgesetzgebung und der Druck der Öffentlichkeit zur sogenannten „geordneten“ Ablage der Stoffe auf einer Deponie am Rand des Firmengeländes führten und deren Sicherung und kontrollierte Bewirtschaftung erreicht waren.

An der Diskussion, die zur Stilllegung und zum Rückbau der Anlage führte, war die IGAB maßgeblich beteiligt.

Seither ist Merck verpflichtet, die Deponie zu überwachen und einen jährlichen Bericht zu den Analysen zu veröffentlichen.

Mitglieder der IGAB verfolgen den Kontrollbericht, der zuletzt im April 2019 vorgelegt wurde.

Obgleich von Merck viel unternommen wurde und wird, das Grundwasser vor Kontaminierung mit gefährlichen Stoffen zu schützen, ist es weiterhin nötig, die benötigten Pegelstände durch Grundwasserentnahme (z.T. aus dem Westwald) und dessen Versickerung zu erreichen.

Download Kontrollbericht 2018

Interessengemeinschaft
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