Auf der letzten Sitzung der IGAB hat sich der Vorstand unter anderem auch mit der Situation rund um das Rückhaltebecken beschäftigt. Der Starkregen vom 7.7.25 hat gezeigt, dass das ursprüngliche Staubecken diese Funktion nicht mehr erfüllt und für den Ortskern derzeit Kein Hochwasserschutz besteht. Die Regulierung des Abflusses wird nicht mehr vorgenommen und obwohl die Sohle des ehemaligen Rückhaltebeckens mit Buschwerk und Schilf hoch bewachsen ist, kann das Regenwasser nahezu ungehindert in den Ort fließen.

Der hohe Bewuchs und die tiefliegende, vom Menschen unberührte Lage bietet den Wildschweinen hervorragende Lebensbedingungen. Schon Jahre zuvor wurde das Gebiet aus dem Jagdbezirk herausgenommen und in die Obhut der Stadt gegeben, deren Untätigkeit die Population der Sauen in die Höhe getrieben hat.

Die IGAB hält diese Situation für untragbar und unterstützt die geplagten Anwohner und den Jagdpächter in dem Bemühen um einen Ortstermin mit der Stadt zur Verbesserung der mittlerweile auch gefährlichen Lage sowohl im Hinblick auf die Begegnungen der Wildtiere mit Passanten, Kindern und Hunden als auch mit der Afrikanischen Schweinepest.

Der Vorstand begrüßt ausdrücklich, dass neben der SPD und der FDP auch die Arheilger CDU zugesagt hat, sich um eine Abhilfe zu bemühen. Bleibt zu hoffen, dass auch der zuständige Stadtrat Wandrey sich zeitnah für eine Lösung einsetzt.