Erfolge

Unsere erfolgreichen Projekte

Arheilgen würde ohne die IGAB anders aussehen

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Arheilger Bürger haben in über 30 Jahren mit eigenen Ideen und Initiativen die Entwicklung Arheilgens in wichtigen Bereichen maßgeblich beeinflusst:

  1. Eine bessere Anbindung des Stadtteils an die neue B3-Umgehung hat die IGAB erreicht. Dazu wurden in den Jahren 1982 bis 1994 die deutlich ungünstigeren Entwürfe der Stadt immer wieder kritisch begleitet und bearbeitet und in von der Interessengemeinschaft einberufenen Bürgerversammlungen veröffentlicht und diskutiert. Die Vorschläge der IGAB haben sich schließlich durchgesetzt und sich bis heute bewährt. Mehr zum Thema „B3 1982-1994“
  2. Ohne die IGAB ständen Gebäude der Firma Merck heute direkt gegenüber Aldi und dazwischen nur die damals so geplante Virchowstraße auf dem Weg zur neuen B3. Die IGAB hatte sich mit der Stadt wegen der Auswirkungen der B3-Umgehung und der geplanten Erweiterung des Merck-Werksgeländes gerichtlich auseinandergesetzt. Es ist ein wichtiger Erfolg der IGAB, dass das Chemieunternehmen seine neuen Betriebe nicht in Richtung Arheilgen entwickelt hat, sondern neue Produktionsanlagen nur noch im südlichen Teil des Werksgeländes entstehen. Diese Zusage gilt seit der Vereinbarung über die Zonierung des Werksgeländes vom Juli 2006. Mehr zum Thema „Merck“
  3. Ein Ergebnis dieses langjährigen Rechtsstreits ist auch die Einrichtung der jährlichen Merck-Rahmenplankonferenz, einem Treffen von Vertretern des Unternehmens Merck, städtischer Behörden und Vereinsvertretern aus den nördlichen Darmstädter Stadtteilen zu Informationen und gemeinsamem Gedankenaustauch über die weitere Entwicklung des Unternehmens.
  4. Schon frühzeitig hatte sich die IGAB gegen die ständig steigende hohe Fluglärmbelastung über Arheilgen aktiv eingesetzt. Seit 1999 sind alle nördlichen Darmstädter Stadtteile so stark von Fluglärm betroffen, dass seitdem dort keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden dürfen. Gegen den weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens und für ein Nachtflugverbot hat daher der aus der IGAB entstandene Verein „Förderkreis Fluglärmklage“ gegen den Planfeststellungsbeschluss Einwendungen erhoben und eine Klage eingereicht, die letztlich mit dazu beigetragen hat, dass ein Nachtflugverbot festgelegt wurde. Mehr zum Thema „Fluglärm“
  5. Die Optimierung der Flugroute, die im Sommer 2019 nach einem von der Stadt Darmstadt angeregten und erfolgreich abgeschlossenem Konsultationsverfahren, beschlossen wurde, ist eine von der IGAB schon seit den 90er Jahren diskutierte Alternative. Mehr zum Thema „Flugroutenoptimierung“
  6. Noch bevor die B3-Umgehung fertiggestellt war, hat die IGAB sich für den baldigen Rückbau der Frankfurter Landstraße mit öffentlichen Aktionen stark gemacht u.a. mit einem vorgestellten Modell, das Straßenverlauf, Straßenbreite und Fotos der an der Straße liegenden Gebäude zeigte. In dem von der Stadt organisierten Planungsbeirat hat die IGAB mit mehreren Mitgliedern aktiv mitgearbeitet und mit Kritik und konstruktiven Vorschlägen das Vorhaben gefördert. Ein besonderer Erfolg dieser Mitwirkung ist der neue Edeka-Markt, der die historische Straßenbahnhalle als Verkaufsraum mit einbezieht. Nach ursprünglichen Plänen der Stadt sollte der Markt in einem dreigeschossigen Gebäude direkt an der Unteren Mühlstraße entstehen.
  7. Immer noch schleicht die Straßenbahn „Schnelle 6“ hinter der Linie 7 her, sobald sie nach Arheilgen kommen. Der von der IGAB immer wieder ins Gespräch gebrachte Linientausch von Linie 7 und 4 wurde im Frühjahr 2019 endlich in den Darmstädter Nahverkehrsplan aufgenommen. Mit einer kurzfristigen Umsetzung ist allerdings nicht zu rechnen. Mehr zum Thema „Linientausch“
  8. Auf dem Gelände der Firma Merck wurde eine Abfall-Deponie eingerichtet, die erhebliche Mengen an Gefahrstoffen in Form von gesundheitsschädlichen Produktionsrückständen enthält. Seit 2005 befindet sie sich in der Stilllegungsphase, in der jedoch jährliche Kontrollen, in der die Gewährleistung des Betriebs nach gesetzlichen Vorschriften dokumentiert wird, stattfinden müssen. An der Diskussion, die zur Stilllegung und zum Rückbau der Anlage führte, war IGAB maßgeblich beteiligt. Mehr zum Thema „Deponie“

Interessengemeinschaft
Arheilger Bürger (IGAB) e. V.

Telefon: +49 (0) 6151 376791
E-Mail: info@igabweb.de

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Unsere aktuellen Projekte

Die IGAB arbeitet durchgehend an größeren und kleinen Themen die uns als Arheilger Bürger betreffen.
Dies ist nur ein Teil unserer laufenden Projekte und Maßnahmen.